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| Ölpreis auf Tiefstand: OPEC-Minister beraten | |
Wien (dpa) - Die Erdölminister der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) haben am Freitag in Wien ihre Beratungen über die Fördermengen und die Ölpreise aufgenommen. Der Preis für OPEC-Öl ist zugleich auf einen neuen Tiefstand gefallen. Am Donnerstag habe ein Barrel (159 Liter) im Schnitt 22,70 Dollar gegenüber 23,55 Dollar am Tag zuvor gekostet, berichtete das OPEC- Sekretariat in der österreichischen Hauptstadt. Damit lag der Preis so tief wie zuletzt vor neun Wochen. Die OPEC strebt einen dauerhaften Barrelpreis von 25 Dollar an. Die Minister trafen sich hinter verschlossenen Türen auf bilateraler Ebene. Nachdem sich die wichtigsten Kartell-Mitglieder wie Saudi Arabien, Iran, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate für eine Drosselung der Produktion ausgesprochen hatten, erwarteten Analysten eine Förderkürzung von bis zu 1,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) am Tag. Durch den Konjunkturabschwung in den USA und das Winterende in Europa rechnen die OPEC-Staaten mit einem Rückgang der Öl-Nachfrage. Durch die Verknappung des Angebotes sollen daher die Preise stabil bleiben. Die zehn OPEC-Länder produzierten zuletzt täglich 25,2 Millionen Barrel. Das OPEC-Mitglied Irak nimmt wegen der UN-Sanktionen nicht am Quotensystem des Kartells teil. Bagdad hat im Rahmen des UN-Programms «Öl für Nahrungsmittel» 320 000 Barrel am Tag gefördert. Der offizielle Beginn der OPEC-Konferenz, an der auch Russland als Beobachter teilnimmt, wurde für Freitagmittag erwartet. |
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