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| Der Fahrplan für
den Euro Brüssel (dpa) - Seit Beginn des Jahres 1999 läuft der Countdown für die gemeinsame Währung in der Europäischen Union. Im März 2002 soll der Euro das einzige Zahlungsmittel in Euroland sein. Die Schritte zur gemeinsamen Währung: 1. Januar 1999, 00.00 Uhr: Start der Währungsunion. Die Wechselkurse der Teilnehmerwährungen zueinander werden unwiderruflich festgelegt. Die Geldpolitik geht auf die Europäische Zentralbank über. Rechtlich ist das nationale Geld wie die D-Mark nur noch ein anderer Ausdruck für die neue Währung Euro. 2. Januar 1999: Der erste Einkaufstag im Euro-Zeitalter. In einigen Städten dürfen Geschäfte an diesem Samstag bis 18.00 Uhr öffnen. In Euro bezahlt werden kann per Scheck, Kreditkarte oder EC-Karte - nach Angaben des Handels etwa in der Hälfte aller Läden. Alleiniges Bargeld bleiben aber D-Mark und Pfennig. 3. Januar: Der Devisenhandel mit dem Euro beginnt. Durch die Zeitverschiebung hat er seine Feuertaufe in Sydney zu bestehen. Dort beginnt der Handel nach mitteleuropäischer Zeit am Sonntag 19.00 Uhr. 4. Januar 1999: Nach und nach nehmen die Börsen rund um die Welt den Handel mit Euro auf. An den deutschen Börsen werden mit dem ersten Handelstag im neuen Jahr Aktien nur noch in Euro notiert. Bis Ende 2001: Das alte nationale Geld bleibt noch das allein gültige Bargeld, in Deutschland also Mark und Pfennig. Der Euro kann aber im bargeldlosen Zahlungsverkehr eingesetzt werden. Konten können in Euro geführt werden. Neue Staatsschulden werden auf Euro lauten. 1. Januar 2002: Ausgabe der neuen Geldscheine und Münzen. Euro und Cent können überall im Zahlungsverkehr als Bargeld eingesetzt werden. 28. Februar 2002: Bis zu diesem Zeitpunkt sollen Euro und D-Mark nebeneinander im Umlauf sein. Danach ist der Euro das einzig gültige Zahlungsmittel im Euroland. |
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