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| Höfe in Hessen wegen MKS gesperrt Wiesbaden/Schwerin (dpa) - In Deutschland ist bisher noch kein Fall von Maul- und Klauenseuche entdeckt worden. Hessen hat allerdings vier Bauernhöfe gesperrt, die in den vergangenen Wochen Rinder aus Frankreich bekommen haben. Das teilte das hessische Gesundheitsministerium am Freitag mit. Seit Dienstag ist bestätigt, dass die Tierseuche von Großbritannien auf Frankreich übergesprungen ist. Die 82 Tiere auf den hessischen Höfen sollen am Wochenende auf Anzeichen der Krankheit untersucht werden. Im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern gab es am Freitag Entwarnung: 14 französische Zuchtschweine auf dem Hof eines Bauern sind frei von Antikörpern der Tierkrankheit. Dies teilte das Landwirtschaftsministerium in Schwerin mit. Der Bauer hatte die Schweine in den zurückliegenden vier Wochen importiert. In Thüringen blieb eine Schweinzuchtanlage zunächst gesperrt. In dem Betrieb in Niederzimmern (Kreis Weimarer Land) sind mehrere Tiere an Lungenentzündung erkrankt. Offen ist nach wie vor, ob sie von der Klauenseuche befallen sind. Dies wird von den Behörden als wenig wahrscheinlich angesehen. Erste Ergebnisse von Blut- und Gewebeproben wurden am Nachmittag erwartet. In Erfurt beriet der Krisenstab für Tierseuchen über die Lage. An den deutsch-französischen Grenzübergängen lief der Verkehr von kleineren Staus abgesehen reibungslos, wie der Bundesgrenzschutz in Weil am Rhein berichtete. Autofahrer müssen an der Grenze durch Wannen mit Desinfektionsmittel fahren. Eine Verschiebung der umstrittenen Atommülltransporte von Frankreich nach Deutschland wegen der drohenden Tierseuche ist nach Angaben des Berliner Verbraucherschutzministeriums bislang nicht geplant. In Karlsruhe will der Zoo an diesem Wochenende seine Pforten vorläufig schließen. So soll verhindert werden, dass Besucher die Maul- und Klauenseuche einschleppen. |
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