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| Anglerwetter auch in den
alten Bundesländern Halle (dpa) - Mit der neuen Saison startete das «Anglerwetter» des Deutschen Wetterdienstes (DWD/Offenbach) am Donnerstag erstmals auch in den alten Bundesländern. «Auf das Angebot haben die Petri- Jünger schon sehnsüchtig gewartet», sagte Initiator Jurik Müller, der die Niederlassung des DWD in Halle leitet. Den Anfang machen Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg. Zugleich kommt als letztes Ost-Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hinzu. «Wenn im Jahr 2002 Hessen, Rheinland- Pfalz, das Saarland und Nordrhein-Westfalen zugeschaltet werden, ist das Anglerwetter flächendeckend in Deutschland im Angebot.» Kernstück des täglichen Wetterfaxes ist ein tabellarischer «Sieben-Tage-Beißvorhersage-Index» für die wichtigsten 17 einheimischen Fischarten des jeweiligen Bundeslandes. Die Skala reicht von null für aussichtslos bis zehn für extrem beißfreudig. Die Tabelle enthält unter anderem Aal, Barbe, Barsch, Zander und Regenbogenforelle. Zudem gibt es neben der Temperatur und dem Niederschlag, die für Angler wichtigen Angaben zu Sonnenscheindauer, Windrichtung, Windgeschwindigkeit und zur nächtlichen Mondscheindauer. Hinweise werden täglich aktualisiert. «Wir haben offenbar eine Nische entdeckt», sagte Müller. Zwischen Oktober und Dezember wurde das Anglerfax rund 4000 mal abgerufen. «Die Pilotphase in Ostdeutschland war ein Erfolg», bestätigte auch Helmuth Dommermuth, Leiter des Geschäftsfeldes Landwirtschaft beim DWD in Offenbach. Tests des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt ergaben, dass bis zum vierten Tag die Vorhersagegenauigkeit bei 100 Prozent, danach bis zum siebten Tag immerhin noch bei 80 Prozent liegt. Bis Juni kann der Dienst noch kostenlos abgerufen werden. Danach werden für das Einzelfax 1,50 Mark bis zwei Mark und für das Jahresabonnement 150 Mark fällig. |
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