

Bei den Karagames messen sich junge Karate-Künstler
Kennst du die Karagames? Das ist ein Wettkampf im Karate. Der Verein „Bushido Alfeld“ veranstaltet die Karagames. In diesem Jahr haben mehr als 100 Kinder mitgemacht. Sie haben gegeneinander gekämpft und sind durch einen Parcours gelaufen. Außerdem haben sie Katas vorgeführt. Das sind verschiedene Arten von Kampftechniken. Die Kinder haben auch gezeigt, was sie am Ball können. Und das geht so: Die Bälle sind an einer Stange in Kopf- und Bauchhöhe angebracht. Man haut und tritt dann nah an diese Bälle – man darf sie aber nicht treffen. Bei den Karagames bekommt jeder Teilnehmer eine Medaille.
Es gibt übrigens auch Wettkämpfe im Judo. Kennst du den Unterschied zwischen Karate und Judo? Beim Karate geht es um Techniken, um zu schlagen, zu stoßen und zu treten. Beim Judo gibt es dagegen Würfe, Fälle und Techniken am Boden.
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Die neunjährigen Kevin Severit, Max Rotermund und Tim Wittenhorst gehen in die 3. Klasse der Grundschule Groß Düngen. Sie haben gemeinsam diesen Text geschrieben.
Und auch einige Klassenkameraden der drei haben Texte geschrieben - über Katzenbabys, eine Autorenlesung, fliegende Fische, die Europameisterschaft und Fußballer Didier Ya Konan.
Madeleine Senf sich den Film angesehen und verrät euch, ob er sich lohnt!
Nach den Sommerferien kehren die Zwillinge Hanni und Nanni voller Freude nach Lindenhof zurück. Im Internat ist aber einiges los. Zum Ärger von Frau Mägerlein übergibt Frau Theobald die Schulleitung für ein paar Tage an die liebenswerte, doch sehr chaotische Französisch-lehrerin Madame Bertoux. Diese scheint aber mit der Aufgabe überfordert zu sein. Madame Bertoux muss sich auch um ihren Neffen Phillipe kümmern, der für zwei Wochen zu Besuch im Mädcheninternat ist. Aber er ist nicht der einzige spannende Neuzugang: Es geht das Gerücht um, dass eine echte Prinzessin unter den Neuen sein soll, die aber umbedingt inkognito bleiben muss. Nanni hat derweil ganz andere Sorgen: Ihre Eltern stecken in einer Ehekrise.
Ich will aber nicht zuviel verraten. Der Film hat mir super gut gefallen. Er läuft diese Woche täglich um 14.45 und um 17.30 Uhr im Thega.
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Die achtjährige Madeleine Senf geht in die 3. Klasse der Mauritiusschule und ist HAZ-Kinderreporterin.
Gute Laune: In der Grundschule Holle ging es heiß her
Die Erde bebte, als der Trommelzauber in der Grundschule Holle zu Besuch war! Johnny und sein afrikanischer Freund DJ Dr. Fofo erzählten uns mit Spiel, Spaß und guter Laune etwas über ihr Lieblingsdorf in Afrika, das den beiden sehr am Herzen liegt.
In ihrem kleinen weißen Transporter brachten sie mehr als 300 etwa 30 Zentimeter große Trommeln für Groß und Klein mit. Und dann ging es auch schon los: Wir spielten afrikanische Fußball-Lieder und übten, wie ein Gorilla nach seiner Lieblingsfrucht sucht. Und auch die Eltern machten sich bei den afrikanischen Tänzen ein bisschen zum Affen! Es gab sogar eine kleine Trommel-Prüfung.
Wer nach so einem tollen Auftritt noch nicht genug hatte, konnte sich alle Lieder von Johnny und DJ Dr. Fofo auf einer CD anhören. Oder man kaufte sich eine DVD oder ein Buch der beiden. Ein Teil des Geldes, das die Trommler einnehmen, wird für arme Kinder in Afrika gespendet. Denen geht es nämlich nicht so gut: Sie müssen vielleicht operiert werden oder sie sind behindert.
Johnny hat uns erzählt, dass er mit diesem Geld schon mehreren Kindern geholfen hat. „Im Moment helfen wir einem elfjährigen Jungen, der verunglückt ist“, sagte Johnny. „Sein linker Fuß ist eingeknickt – das tut immer weh, wenn er geht.“ Zum Glück wurde der Junge nun in Deutschland operiert. „Wir hoffen jetzt, dass er bald seine schönsten Hobbys wieder machen kann: Tanzen und Fußballspielen!“ Dann hat uns Johnny noch ein Geheimnis verraten: Es gibt in seinem Lieblingsdorf einen berühmten Trommler, der gleichzeitig mit den Händen und den Füßen trommeln kann!
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Die neunjährige Lea Hilbig geht in die 3. Klasse der Grundschule Holle und ist HAZ-Kinderreporterin.
Alina-Marie Schulz und Greta Gruß haben sich den Film angesehen und verraten euch, ob er sich lohnt!
Der Zeichentrickfilm handelt von zwei besten Freunden: Pub, der Bambushai, und Julius, ein Weißspitzenhai. Beide sind sehr unterschiedlich und erleben jede Menge Abenteuer. So werden zum Beispiel Hai-Eier gestohlen, und die beiden Freunde machen sich auf die Suche. Auf ihrer Reise lernen die zwei noch mehr Freunde kennen und es ist sehr wichtig für sie, dass sie zusammenhalten! Im Hintergrund geht es außerdem um die starke Wasser-Verschmutzung durch die Menschen und ihre Auswirkung auf das Meer und ihre Bewohner. „Fischen Impossible“ ist ein spannender und lustiger Kinofilm, den wir euch wirklich empfehlen können! Er läuft diese Woche täglich um 15 Uhr im Thega. Viel Freude beim Gucken wünschen euch Alina-Marie und Greta!
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Greta Gruß (9) und Alina-Marie Schulz (10) gehen in die 4. Klasse der Bonifatiusschule und sind HAZ-Kinderreporterinnen.
Wie kommt man trockenen Fußes über die Innerste? Dieser Frage sind 14 Mädchen und drei Betreuer nachgegangen. Und zwar während der Mädchen-Projektwoche der Gemeinde Giesen und mit Helfern des Technischen Hilfswerks (kurz: THW). Die Lösung sollte eine Stegbrücke sein – trotz Kälte bei nur fünf Grad und wechselhaftem Wetter mit Regen, Hagel, Sturm und nur ein bisschen Sonne.
Die Aktion ging so: Die fleißigen Mädchen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe baute einzelne Gerüste aus Holzstämmen. Die andere half beim Verbinden der Gerüste. An den Holzstämmen der Gerüste wurden leere Plastiktonnen befestigt, damit die Konstruktion auf dem Wasser schwimmen kann. Diese Arbeit war nach zwei Stunden getan. Die Stegbrücke war fertig.
Doch noch durften die Mädchen „ihre“ Brücke nicht testen. Erstmal fuhr Jugendpflegerin Irene Bartz nach und nach alle ins „4You Jugendzentrum“ nach Giesen. Dort wurde gemeinsam das Mittagessen vorbereitet. Es gab unter anderem Würstchen, Stockbrot und Gemüse. Beim Essen wärmten sich die Mädchen für den zweiten Teil des Abenteuers auf. Nach dem Essen ging es zurück an die Innerste.
Und dort wurde es spannend. Denn nun wurde endlich im Selbstversuch geprüft, ob die Brücke tatsächlich hält. Ein Mädchen nach dem anderen überquerte zu Fuß die Innerste. Der Versuch war gelungen: Die Brücke hielt. Nun musste sie auch wieder abgebaut werden. Die Mädchen lösten die rund 100 Seile, die verknotet waren. Das war fast noch anstregender, als der Aufbau der Brücke. Den Stegbrückenbau werden alle sicher nicht so schnell vergessen. Er hat sehr viel Spaß gemacht.
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Die zehnjährige Karla Hampel geht in die 4. Klasse der Grundschule Giesen-Hasede und ist HAZ-Kinderreporterin.
In der Nacht zum 15. April 1912 sank das größte Passagierschiff der Welt, die Titanic. Von den etwa 2220 Passagieren kamen 1513 ums Leben. 712 konnten gerettet werden. Genau 3800 Meter sank das Prachtschiff in die Tiefe. Zu diesem traurigen Anlass läuft ab 5. April in allen Kinos der 1997 gedrehte Film "Titanic" in 3D. In den Hauptrollen spielen Leonardo Di Cabrio und Kate Winslet.
Ein Beitrag von: Rebecca Werner, 10 Jahre
Kindertheater-Premiere „Max“: Marleen war dabei
Ich war im Stadttheater und habe mir das Stück „Max“ angeschaut. Es geht um Max, eine komische Person. Max ist anders als alle anderen – mit einer Taucherbrille und einem Schnorchel statt einer Nase. Und auch der Klempner Jablonsky spielt eine wichtige Rolle. Das Stück für Kinder ab sechs Jahren ist vom Theater Fata Morgana.
Die Geschichte geht so: Max steigt aus dem Schulklo und will in die Schule gehen. Klempner Jablonsky soll eine Verstopfung reparieren und freundet sich mit Max an. Max versucht, so zu sein wie andere Leute. Er möchte normale Kleidung, Schuhe und einen Job im Büro. Als er dann aber all das erreicht hat, will er plötzlich wieder so werden wie früher. Denn so „normal“ hält er es gar nicht aus. Jablonsky hilft Max dabei, wieder so zu werden wie früher. Und dann tauchen beide zusammen ab – in die Welt von Max.
Ich finde das Theaterstück gut. Man erfährt nämlich, wie es jemandem geht, der aus einer Fantasiewelt kommt. Die Geschichte ist lustig und traurig zugleich. Sachen, die eigentlich traurig sind, werden lustig erzählt. Wieder zu sehen ist „Max“ im Stadttheater am 13. Mai um 15 Uhr, am 14., 15. und 16. Mai um 11 und 15 Uhr. Karten gibt es im Ticketshop der HAZ in der Rathausstraße, in den Filialen in Sarstedt und Bad Salzdetfurth sowie im Theater unter der Telefonnummer 16 93 16 93.
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Die neunjährige Marleen Schrader geht in die 3. Klasse der Grundschule Itzum und ist HAZ-Kinderreporterin.
Was ist Gospel? Ein Besuch bei Kindern, die es wissen!
Recken, Strecken und die Arme dehnen: Erstaunt sehe ich mich unter den sechs „Gospel-Kids“ und ihren drei Leitern um. Ich frage mich, ob ich hier in der Markuskirche eine Sportstunde erlebe – statt einer Chorprobe. Gerade als ich nachfragen will, erklärt „Vorturnerin“ Ulrike: „Durch das Aufwärmen bringen wir unsere Stimmbänder in Schwung!“ Und gleich das erste Lied der Gruppe braucht dieses Aufwärmen auch. Das Lied „Going up yonder“ singt der Chor so begeistert, dass auch ich mitwippe.
Dann frage ich: „Was ist Gospel eigentlich?“ Aly, der zusammen mit Ulrike den Kindern das Gospelsingen zeigt, sagt: „Für mich ist Gospel ein Gefühl. Damit kann ich meinen Glauben und viel Freude zeigen!“ Man kann das Wort Gospel mit „frohe Botschaft“ übersetzen. Aly, Ulrike und Willi sagen, dass man mit Gospelsingen Gefühle ausdrücken kann und es viel mit Bewegung zu tun hat. Finden das die „Gospel-Kids“ auch? Lisa ist zwölf Jahre alt. Sie erzählt, dass es Spaß macht, auf Englisch zu singen. „Ich finde es nicht langweilig hier! Wir singen tolle Melodien und bewegen uns“, sagt Laura, die auch zwölf ist. Das kann man besonders beim Lied „Higher and Higher“ sehen. Zu jedem Wort denken sich alle zusammen eine Bewegung aus.
Zum Abschluss der Stunde singt der Chor „Freedom is comin‘“. Bei dem Lied kommt Bewegung in die Gruppe: Laut singend, schnipsend und klatschend bringen sie die Probe zu Ende. Ich frage die „Dirigenten“, wie sie auf die Idee kamen, den Chor zu gründen. „Viele Kinder haben bei den Auftritten der Erwachsenen interessiert zugehört“, erklärt Willi, der das Keyboard spielt. Daniela kümmert sich um die Organisation: „Wir würden uns freuen, wenn mehr Kinder mitsingen – donnerstags von 17.30 bis 18.30 Uhr."
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Die 13-jährige Sophie Pölcher geht in die 8. Klasse der Marienschule und ist HAZ-Kinderreporterin.
Jonas Madsen hat sich den Film angesehen und verrät, ob er sich lohnt!
Der Kinofilm „Unser Leben“ ist eine Tierdokumentation. Es wird gezeigt, wie Tiere aller Arten aufwachsen, Nahrung suchen und eine Familie gründen – eigentlich ein bisschen wie bei den Menschen. Besonders toll fand ich den Bericht über die Grasschneider-Ameisen. Sie essen selbst zwar kein Gras, aber ernähren einen Pilz damit, den sie später fressen. Dies geschieht alles unterirdisch. Die Kameraaufnahmen hierzu müssen sehr kompliziert gewesen sein.
Auch gut gefallen haben mir die Kapuziner-Äffchen. Sie haben eine Technik entwickelt, mit der sie harte Palmen-Nüsse knacken können. Ebenfalls schlaue Tiere sind die Lamm-Geier, die in den Gebirgen Südamerikas leben. Sie schnappen sich Knochen von toten Tieren, fliegen damit hoch und lassen sie fallen. Wenn die Knochen zerbrechen, fressen sie das Knochenmark heraus.
„Unser Leben“ ist ein Super-Film mit tollen Aufnahmen. Kinder, die sich für Natur und Tiere interessieren, sollten ihn sich unbedingt ansehen. Er läuft diese Woche täglich um 15 Uhr in der Thega.
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Der 10-jährige Jonas Madsen geht in die 5. Klasse des Andreanums und ist HAZ-Kinderreporter.
Die Klasse 6 c arbeitet an einer besonderen Leinwand
Wir, die Klasse 6 c des Josephinums, haben unsere eigenen Schulrucksäcke gestaltet. Unsere Ideen haben wir auf eine riesige Leinwand gemalt – und die bringen wir am Freitag, den 16. März 2012 in das Schaufenster des Geschäftes Koffer Koch in der Hildesheimer Fußgängerzone. Und das kam so:
Der Geschäfts-Inhaber Jens Koch hatte eine Anfrage der Firma Samsonite an uns weitergeleitet. Diese Firma stellt Koffer und Taschen her. Unsere Klasse sollte Schulrucksäcke entwerfen, die uns persönlich und auch anderen gefallen. Als unsere Kunstlehrerin Sabine Schreiner uns davon berichtete, rief Antonia Bertram: „Super, ich habe schon eine Idee! Ich mache einen blauen Rucksack mit Punkten!“ Und Julian Hess sagte: „Nein, ein echter Jungenrucksack muss her!“ Nicht nur Antonia und Julian hatten viele Ideen, sondern wir alle fingen gleich mit unseren Entwürfen an. Wir sprudelten nur so vor Ideen! Endlich mal Mode machen und selbst etwas designen, jeder nach seinem Geschmack. Wir besprachen im Unterricht, was wichtig ist, wenn man ein Produkt entwickelt: Aussehen, praktische Handhabung und ein Wiedererkennungszeichen!
Jeweils zu zweit gestalteten wir einen Rucksack-Entwurf. Die Firma Samsonite schickte dafür eine zwei Mal zwei Meter große Leinwand. Und mit Pinsel und Acrylfarbe malten wir darauf unsere Rucksäcke. Wir waren begeistert von dieser Aufgabe! Lea Gehler sagte im Gespräch zu Isabell Schindler und Louise Baumann: „So, mein Rucksack ist fertig! Unsere Arbeiten sind echt cool geworden.“ Darauf antwortete Isabell: „Endlich können wir kreativ sein und unsere Ideen für ein Produkt verwirklichen.“ „Ich finde das Projekt echt klasse!“ sagte Louise. So macht Schule Spaß!
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Pia-Maria Heiduk und Lissy Felgenhauer gehen in die 6. Klasse des Josephinums und sind HAZ-Kinderreporterinnen.
Lorena Vehlow hat sich den Film angesehen und verrät, ob er sich lohnt!
Der Junge Sean bekommt eine geheimnisvolle Botschaft. Er entschlüsselt sie mit Hilfe seines Stiefvaters Hank. Die beiden versuchen, die Insel zu finden. Auf der Reise dorthin bekommen sie zwei Gefährten, einen Passagier-Helikopter-Piloten und seine Tochter Kailani. Sie wird gespielt von Vanessa Hudgens. Die vier begeben sich auf eine gefährliche aber wunderschöne und witzige Reise.
Ich habe mich sehr gewundert, als sie auf der Insel landeten. Denn alle kleinen Tiere sind dort groß und alle großen klein. Zum Beispiel gibt es einen kniehohen Elefanten und eine riesige Biene. Ich mag alle Figuren sehr gerne, zum Beispiel den starken Hank. Er ist so ein Muskelprotz, dass ich dachte: „Wow!“. Ich kann den Film wirklich weiter empfehlen. Aber es ist gut, dass er erst für Kinder ab sechs Jahren ist. Denn manchmal wird es ein bisschen eklig.
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Die 10-jährige Lorena Vehlow geht in die 5. Klasse der Robert-Bosch-Gesamtschule und ist HAZ-Kinderreporterin.
Kindertheater-Woche: Warum der "Grüffelo" ein tolles Stück für Klein und Groß ist
Wir waren als Kinderreporter unterwegs – bei der Kindertheater-Woche im Stadttheater! Dort haben wir uns „Der Grüffelo“ angesehen. Das ist ein berühmtes Kinderbuch. Das Theaterstück ist eigentlich für etwa Vierjährige, aber auch für ältere Kinder ist es ein tolles Theaterspiel. Auch wenn man das Buch „Der Grüffelo“ vorher nicht kennt, versteht man das Stück sehr gut. Als wir unsere Plätze sahen, haben wir gestaunt. Denn auf den Stühlen lag ein Zettel, und da stand „Reserviert für die PRESSE“ drauf! Da fühlten wir uns sehr gut. Dann ging es los.
„Der Grüffelo“ ist ein Stück über Mut. Eine kleine Maus ist sehr mutig und hat viel Fantasie. Die großen Tiere haben am Schluss Angst vor ihr, weil sie den Grüffelo erfindet – eine Art Monster. Es gab folgende Rollen: Eule, Schlange, Fuchspolizei, Maus und der . An manchen Stellen vom Stück haben ein paar ganz kleine Kinder Angst gehabt und ein bisschen geweint. Die Schauspielerinnen haben uns später erzählt, dass sie das aber nicht stört. Denn dann spielen sie mit Absicht nicht mehr so „brutal“ sondern freundlicher.
Nach dem Stück durfte man den Grüffelo hinter den Ohren kraulen und sich Flyer und Plakate von den Schauspielerinnen abholen. Nach ein paar Minuten gingen alle Leute nach Hause. Nun waren wir an der Reihe. Man, waren wir aufgeregt! Dann ging das Interview mit Antonia Tittel (Grüffelo) und Julia Solórzano (Maus) los. Die beiden sind von der Theatergruppe „Karo Acht“. Wir haben erfahren, dass nur die zwei Frauen die insgesamt fünf Rollen gespielt haben. Die Schauspielerinnen haben sich oft umgezogen. Das hat uns sehr erstaunt. Antonia und Julia haben uns erzählt, dass sie gern für kleine Kinder und auch für Jugendliche spielen. Das macht ihnen beides Spaß. Antonia war schon früh auf einer Theaterschule.
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Greta Gruß (9) und die Alina Schulz (10) gehen in die 4. Klasse der Bonifatiusschule und sind HAZ-Kinderreporterinnen.
Und hier gibt es Fotos von unserer Geschichte zu sehen!
Itzumer Kinder haben eine spannende Tour erlebt
Die Klasse 4a der Grundschule Itzum hat etwas ganz Besonderes gemacht: eine Lesewanderung zum Gruseln – in der Dunkelheit! Und ich war mit dabei. Wir sind vom Concordia-Sportplatz zur Hohnsenschule gewandert. Ich war sehr aufgeregt, als wir losgingen. Schließlich erreichten wir ein kleines Wäldchen und begannen dort zu lesen. Alle suchten sich einen Platz und setzten sich zum Beispiel auf alte Baumstämme. Dann holten wir unsere Bücher raus und lasen mit unseren Taschenlampen. Das war ziemlich aufregend. Nach etwa zehn Minuten gingen wir weiter.
An einer Stelle stellten wir uns ganz dicht zusammen und eine Mitschülerin las etwas vor. Eine andere leuchtete ihr mit der Taschenlampe. Leider begann es zu regnen, daher versteckten wir uns unter unseren Schirmen. Das war ein mulmiges Gefühl, wie die dicken Regentropfen auf die Schirme tropften.
Der Weg war sehr matschig, als wir weitergingen. Manchmal trat man in rutschige Pfützen. Einige Kinder bekamen ein bisschen Angst in der Dunkelheit. Aber zum Glück hatte unser Lehrer Claus Peter Elfers ein Seil dabei. Wir konnten uns daran festhalten und blieben so dicht zusammen.
Als wir die Hohnsenschule erreicht hatten, setzten wir uns zu den anderen Schülern auf Decken und schauten den Film „Hui Buh“. Doch leider hat auch der schönste Tag ein Ende. Und wie es kommen musste, wurden wir am Ende abgeholt.
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Die zehnjährige Michelle Loos geht in die 4. Klasse der Grundschule Itzum und ist HAZ-Kinderreporterin.
Marienschüler verkaufen ganz besondere Produkte
In vielen Schulen kann man heutzutage einkaufen – in fast jeder Schule gibt es einen Kiosk. Dort kann man zum Beispiel Brötchen oder Süßigkeiten kriegen. Auch in der Marienschule in Hildesheim kann man sich in den Pausen an einem Kiosk etwas kaufen. Seit Ende der Herbstferien gibt es dort aber noch einen zweiten Laden – und der ist etwas ganz Besonderes. Dort verkaufen die Schüler nämlich selbst und nicht der Hausmeister oder die Eltern.
Der Laden wurde von einer Projektgruppe gegründet und die Schüler der Klasse 8d verkaufen dort. Jannice Kopte aus dieser Klasse erklärt: „Bei uns kann man nicht nur Schokoriegel, Orangensaft und Chips kaufen, sondern auch Stifte, Blöcke und Schulhefte.“ Der Laden heißt „Marie-Fair“. „Fair“ ist daran, dass alle Sachen, die verkauft werden, fair gehandelt sind. Das heißt, sie werden von Arbeitern in armen Ländern gemacht, die dafür einen gerechten Lohn kriegen und bei der Arbeit gut behandelt werden. Und das ist nicht selbstverständlich. Denn es gibt etwa in Afrika auch Arbeiter, die unter ganz schlimmen Bedingungen Ware produzieren. Die Menschen arbeiten zum Beispiel viel zu viele Stunden und kriegen dafür viel zu wenig Lohn.
Bei „Fair-Trade-Produkten“ – das heißt auf Deutsch „gerecht gehandelt“ – kann man aber sicher sein, dass es den Arbeitern gut geht. Und das finden die Kinder aus der 8d, die die Sachen verkaufen, besonders gut an ihrem Laden. „Es gefällt mir außerdem, dass unsere Schule das Geld aus dem Laden nicht selbst behält, sondern es einer Schule in Bolivien spendet“, erzählt Marie-Sophie Meyer. Und Sophia Hauschild sagt: „Es ist toll, dass man bei Marie-Fair normal einkaufen und dabei etwas Gutes tun kann.“
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Die 13-jährige Sophie Pölcher geht in die 8. Klasse der Marienschule und ist HAZ-Kinderreporterin.
Möchtest du auch als Kinderreporter an der HAZ-Kids-Seite mitarbeiten? Kein Problem, wenn du mindestens acht Jahre alt bist und deine Eltern einverstanden sind, freuen wir uns auf deine Mitarbeit! Am besten rufst du Jana unter der Telefonnummer 05121/106236 an!