CU
So ihr Lieben, das war's jetzt. Nach drei Jahren Bloghaus schließen wir die Hütte ab. Wir machen 'nen Schuh, sehen uns die Bohlen von außen an. Lieber Gruß an dieser Stelle an Silbertaler und Innenstadtschwalbe, die uns all die Jahre mit eigenen Beiträgen begleitet haben. Danke dafür und danke, dass auch Ihr uns ein bisschen an Eurem Leben habt teilhaben lassen.
Jetzt aber nicht weich werden...
ABER. ABER!
Kein Grund zu Trauern. Kopf hoch! Es geht doch schließlich weiter. Wir ziehen nur um. Das Bloghaus steht leer - aber bei facebook haben wir es uns schon richtig gemütlich gemacht.
Um Best-of-Blogger Tobias Otto zu zitieren: Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!
Und hier findet ihr die Hildesheimer Allgemeine Zeitung bei facebook
Wir sehen uns! Gruß, tr
Gefahr gut - wenn Sprache in anderes verwandelt
Heute schreibt Herr Roberts an uns.
Sehr geehrte Damen und Herren!
Bei seinem Besuch der Fahrradmesse in der Andreaspassage hat ihr Redakteur eine original indische Rikscha entdeckt. Ohne Gangschaltung, weshalb ein Fahrer je nach Gelände einiges an Kraft aufbringen müsste, um seine Gäste zu befördern. Da fand er es amüsant, dass der Hersteller den Kotflügel mit "heavy duty" beschriftet hat, also "schwere Pflicht".
Nur heißt "heavy duty" gar nicht "schwere Pflicht", sondern "hoch beanspruchbar". Es handelt sich also um ein Schwerlastfahrzeug. Der Begriff "heavy duty" ist im Englischen mindestens so gebräuchlich wie der deutsche Begriff "Gefahrgut", der ja auch nicht bedeutet, dass die Deutschen die Gefahr gut finden.
Lieber Herr Roberts,
wir haben unserem chinesischen Übersetzungsprogramm ab sofort Schreibverbot für wichtige Geschichten erteilt. Es hat sich wohl etwas überschätzt. Aber es lag uns seit Tagen in den Ohren: "Lasst mich auch mal was Wichtiges schreiben." Tja, unser Fehler. Sorry. Ab sofort darf das chinesische Übersetzungsprogramm wieder nur noch die Horoskope texten. Selber Schuld! Gruß, tr
SchreibBlogade?
So, Winterstarre also oder gleich eine SchreibBlogade obendrauf? Nur, weil die Fahrplangenauigkeit ausgehebelt wurde, heißt das doch nicht, dass wir hier nicht weiter drauflosplaudern, was sich hier und in der Welt da draußen so eigenartiges zuträgt. Aber, um dem Oststadtbewohner, der kürzlich grantig kommentierte, einen Gefallen zu tun, nun etwas aus dem Inside-Bereich: Also, ein Kollege verkündete, dass das Ungeziefersterben trotz Extremtemperaturen ausgefallen sei. Das beträfe unter anderem die Borkenkäfer. Die Viecher hätten sich wider Erwarten evolutionär angepasst und überlebt. Eine Ankündigung, die auf journalistisches Misstrauen stieß. Wieso angepasst? Der Winter kam doch gewissermaßen überraschend. In den vergangenen Jahren konnten die Borkenkäfer doch gewissermaßen ihre Handschuhe unter der Borke lassen und mit Sonnenbrillen ihren bösen Taten frönen. Nein, behauptet der Kollege steif und fest. Das sei nun mal wissenschaftlich bewiesen. Punkt aus. Ein spitzes Nachbohren, was denn nun seine These über das Ungezieferüberleben belegen könnte, führte zur Funkstille. Aber, er wird wohl demnächst das Geheimnis der Borkenkäferevolutionswende im Printprodukt lüften. Holzauge sei wachsam, meint trotzdem sky
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